Verfasst von: skategyrl | 26/05/2012

Monty Pythons Erben: BBC’s The Mighty Boosh

Wollt ihr wissen wie Monty Python auf LSD aussehen würde? Dann ist das hier was für euch.
Es gibt Serien, die sollte man einfach gesehen haben, und die britische Comedy-Show „The Mighty Boosh“ gehört meiner Meinung nach dazu. Ich bin vor ein paar Jahren rein zufällig über eine DVD von denen gestolpert und war gleich hin und weg. Und jetzt betrachte ich es als meine Aufgabe, die Lehre des Boosh hinaus in die Welt zu tragen. Schon das Intro ist mehr als nur ein wenig psychedelisch angehaucht:

„The Mighty Boosh“, das sind zuallererst Noel Fielding und Julian Barratt, 2 Comedians die zuerst zusammen als Stand-Up-Künstler aufgetreten sind und dann eine Radio-Show und schliesslich eine TV-Serie bei der BBC bekommen haben. Die beiden spielen die Zoowärter Vince Noir und Howard Moon, die beste Freunde sind und allerlei kranken Scheiss erleben. Vince ist ein verspieltes, modesüchtiges Kind, während Howard sich für einen grossen Jazz-Künstler und Poeten hält, aber damit immer wieder kläglich scheitert. Begleitet werden die beiden von zahlreichen wiederkehrenden Nebencharakteren, wie dem Schamanen Naboo (gespielt von Michael Fielding), seinem sprechenden Gorilla Bollo (Dave Brown) und dem grössenwahnsinnigen Zoodirektor Bob Fossil (Rich Fulcher). Richard Ayoade (bekannt aus The IT Crowd) spielt ebenfalls mehrere Gastrollen.
Daneben schlüpfen aber auch Fielding und Barratt selbst in jeder Folge noch in alle möglichen Nebenrollen. Die Macher schaffen es mit einem relativ kleinen Budget, immer wieder extrem gute Effekte und liebevoll gebastelte aberwitzige Kostüme zu präsentieren. Musikeinlagen gibt es auch jede Menge, zB wenn ein paar abgehalfterte Rockmusiker sich auf die Suche nach einem neuen Sound machen:

Die Jungs erleben in den 3 Staffeln der Serie (ich persönlich finde btw die 2. am Besten) jede Menge verrückte Abenteuer. Mal legen sie sich mit bösen Dämonen an, mal machen sie sich auf die Suche nach dem Yeti, mal reisen sie zum Nordpol oder stranden auf einer einsamen Insel und basteln sich neue Freunde aus Kokosnüssen:

Der Legende nach kommt der Name der Show übrigens daher, dass Michael Fielding als Kind ziemlich wuschelige Haare hatte und ihm jemand sagte, „you’ve got a mighty boosh“. Auf dem offiziellen Youtube-Kanal kann man netterweise auch eine ganze Menge Filmausschnitte ansehen (ohne GEMA-Sperre!). Also schnuppert mal rein! Zum Abschluss noch ein paar von meinen Lieblings-Clips:


Viel Spass!

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